Fachkräftemangel im Handwerk: Was eine unbesetzte Stelle wirklich kostet
Eine nüchterne Rechnung darüber, was fehlende Mitarbeiter im Monat kosten — und warum Sichtbarkeit die günstigere Antwort ist.
Über den Fachkräftemangel wird viel geklagt und selten gerechnet. Dabei lohnt sich genau das.
Die einfache Rechnung
Ein Geselle erwirtschaftet je nach Gewerk einen Umsatz, der deutlich über seinem Gehalt liegt. Fällt diese Position weg, fehlt nicht nur Arbeitskraft, sondern der gesamte Deckungsbeitrag — Monat für Monat.
Dazu kommen die weichen Kosten: abgelehnte Aufträge, längere Wartezeiten für Kunden, Überstunden im bestehenden Team und in der Folge eine höhere Wechselbereitschaft der verbliebenen Mitarbeiter.
Was Betriebe stattdessen ausgeben
Viele investieren jährlich vierstellige Beträge in Stellenanzeigen, die kaum noch gelesen werden, und gleichzeitig nichts in die eigene Sichtbarkeit. Das Verhältnis ist selten wirtschaftlich.
Die ehrliche Einordnung
Sichtbarkeit ist kein Wundermittel und wirkt nicht über Nacht. Aber sie wirkt dauerhaft: Ein Kanal, der läuft, arbeitet auch dann für euch, wenn ihr gerade keine Stelle ausgeschrieben habt.